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Optimismus im Bühler Turnen

01.06.2021

Optimismus im Bühler Turnen

Ein bisschen fühlt es sich an wie ein viel zu langer Winterschlaf, was viele Sportler aktuell erleben oder eben nicht erleben. Im Herbst 2020 war nach dem zweiten Wettkampf in der dritten Bundesliga vorzeitig Schluss für die Turner aus der Zwetschgenstadt als sich Deutschland schrittweise in einen immer schärferen Lockdown verabschiedet hatte.

Seitdem haben sich die Turnerinnen und Turner im TV Bühl auch ins „home-gym“ verabschiedet. Während die organisatorischen Fragen im online Modus ohne Probleme zu bewerkstelligen waren, gibt es quasi im Kerngeschäft der Turnerei an den olympischen Geräten naturgemäß größere Herausforderungen. Mit Laptop, Smartphone und Isomatte wurde so gut es eben geht zu Hause weiter trainiert bzw. die Fitness erhalten. Eine Isomatte ist aber natürlich kein Stufenbarren oder eine Bodenfläche und schon zwei mal keine Landegrube, wie sie in der Bühler Großsporthalle zur Verfügung steht. Das Erlernen neuer, komplexer Bewegungen zusammen mit einem Trainer wurde quasi auf Eis gelegt. „Wir sind optimistisch, dass der Großteil der Kinder uns treu bleibt oder im Wortsinne bei der (Reck)Stange bleibt, wenn wir wieder loslegen dürfen“, zeigt sich Dieter Weiß aus dem Führungsteam der Kunstturner optimistisch.

Ein sportliches Highlight hatte diese Zeit dennoch zu bieten, denn im deutschlandweiten e- Tournament turnte sich der siebenjährige Nevio Hensel ins digitale Rampenlicht und konnte sich mit drei Top-Ten Plätzen für den Landeskader qualifizieren. Im Bühler Turnlager ist man sich einig, dass der neue Cheftrainer Flavius Simtion damit einen ersten wegweisenden Akzent gesetzt hat. Ganz offensichtlich schafft er es auch, die Motivation der ersten Mannschaft extrem hoch zu halten. „Ich bin einmal in der Woche in der Halle, um ein wenig nach dem Rechten zu sehen. Ich muss sagen, ich bin sehr beeindruckt, wie engagiert hier gearbeitet wird“ berichtet Abteilungsleiter Ralf Fäßler, der zudem ein positives Bild der Stimmungslage zeichnet. Durch die Zugehörigkeit zur dritten Bundesliga genießt die erste TVB Mannschaft - wie die Profis im Fußball - das Privileg unter Hygienebedingungen weiterhin trainieren zu dürfen. Nach einem Coronafall in der Mannschaft hatte das Training 14 Tage geruht. Ansteckungen in der Halle hatte es glücklicherweise nicht gegeben und die Verantwortlichen waren kontinuierlich mit den Gesundheitsbehörden im Austausch.

Jetzt blickt man, auch angesichts der sinkenden Inzidenzen, sehr positiv auf die kommenden Wochen, in denen die unmittelbare Vorbereitung für die Bundesliga Saison ab Mitte September ansteht. (ott)

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