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Derby in Grötzingen

30.09.2021

Derby in Grötzingen

Bühl braucht mehr Stabilität

Quo vadis – in den Abstiegskampf oder ins Mittelfeld. So in etwa lautet die Frage der Bühler
Turner vor dem Baden Derby bei der befreundeten Mannschaft aus Grötzingen. Trotz der
spürbaren Leistungssteigerung zuletzt gegen Backnang steht die Simtion Riege in dieser
Saison der dritten Bundesliga bislang noch ohne Sieg am Ende der Tabelle. Ob am frühen
Samstagnachmittag um 14 Uhr in der Grötzinger Emil-Arheit-Halle die Wende gelingt, hängt
einerseits von der Stabilität der Bühler Riege ab und andererseits von der Aufstellung der
Gastgeber.
Beide Vereine kennen sich seit Jahren sehr gut, insbesondere über den Hochschulsport in
Karlsruhe. So waren beispielsweise Jan Lugauer und Jan Fäßler schon im Grötzinger Trikot
an die Geräte gegangen und inzwischen hat Alexander Fortmeier in Bühl seine turnerische
Heimat gefunden. Bühls Neuzugang Julius Riedel, ursprünglich vom TV Wezgau, ist
ebenfalls zum Studium nach Karlsruhe gekommen und steht dort beim Nachwuchs der
Kunstturnregion regelmäßig als Trainer in der Halle. Und zuletzt kennen sich sogar die beiden
Trainer Lazar Bratan und Flavius Simtion seit vielen Jahren aus ihrer rumänischen Heimat.
Von aufgeheizter Stimmung, wie man sie zwischen Lokalrivalen insbesondere im Fußball zu
sehen bekommt, kann hier also nicht die Rede sein, sondern es ist ein durch und durch
freundschaftliches Derby zu erwarten.
Nach vielen Jahren in unterschiedlichen Ligen oder Staffeln, war man in der Corona-Kurz-
Saison 2020 erstmals in der Deutschen Turnliga aufeinander getroffen – damals mit klaren
Vorteilen für Grötzingen. „Dieses Mal wollen wir es den Grötzingern auf jeden Fall schwerer
machen“, freut sich Abteilungsleiter Ralf Fäßler auf die Begegnung. Der leichte Optimismus
begründet sich auch aus der ansteigenden Form am letzten Wochenende vor heimischer
Kulisse. Das Leistungsniveau beider Mannschaften ist in Bezug auf den Schwierigkeitsgrad
recht ähnlich. In Sachen Ausführung haben beide Teams durchaus noch Luft nach oben, so
dass am Ende vermutlich die Stabilität den Ausschlag geben wird. (ott)

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